Das 24 Volt Haus

30. März 2012

STROMPREIS HALBIEREN mit dem „24 Volt HAUS“.

Atomstrom abschalten und Windenergie ausbauen ändert unsere Energieversorgung dramatisch.

Nur mit zusätzlicher Speicherkapazität sind die kommenden Energieprobleme zu meistern.

Das ist eigentlich einfach, erklärt Dipl. Ing. Klaus H. Schirmer, der Initiator dieses Projekts.

Jeder Hausbesitzer kann mit nur vier Quadratmetern Photovoltaik, einer 500 Watt Kleinstwindkraftanlage (wie ein größeres Windspiel) und einem 15 Kilowattstunden Akku fast die Hälfte seines Stromverbrauchs ohne Wechselrichter selbst erzeugen, inklusive der Nachladung mit billigerem Nachtstrom, wenn die regenerativen Energien ausbleiben. Natürlich gibt es auch Lösungen für Mehrfamilienhäuser. Allein die 13 Millionen Einfamilienhäuser in Deutschland könnten so knapp 200 Gigawattstunden elektrische Energie speichern. Dafür müssten alle neun noch im Betrieb befindlichen Atomkraftwerke ca. 40 Stunden arbeiten, bis die gleiche Energie im Haus wäre.

Dann hat man für alle Kleinverbraucher wie Licht (mit LED), TV, Radio, DVD, Computer, Drucker, WLAN- Zentrale, Uhren, Telefon, Rollo Steuerungen, Garagentorsteuerungen, Alarmanlagen, aber auch Umwälzpumpen, Heizventile, Mischer und nicht zuletzt Ladegeräte eine „Gangreserve“ von mindestens drei Tagen, auch im tiefsten Winter.

Dieses Haus hat nur noch in der Küche, zum Waschen und Bügeln und in der Heizung 230 Volt~ Anschlüsse. Alle anderen Räume werden mit 24 Volt Gleichspannung (DC) versorgt. So sind diese Räume frei von Elektrosmog und gefährlicher Hochspannung, kindersicher, störungsfrei und sicher gegen Stromausfall, und durch den Wegfall aller Stecker- Netzteile höchst effizient.

Natürlich wird es dafür eine neue Generation Geräte geben, die aber billiger, leichter, kleiner und effizienter werden. Bei der rasanten technischen Entwicklung kann der Austausch zügig erfolgen.

Dadurch wird sich diese Idee durchsetzen, mit einer weltweiten Normierung auf 24 Volt DC.

Eine Einsparung von beinahe der Hälfte des bisherigen Stromverbrauchs aus dem Netz ist ein gewaltiges Potential. Es bedeutet weniger neue Kraftwerke, weniger neue Riesenwindräder, weniger neue Stromtrassen, und auf Dauer nicht so stark steigende Strompreise. Hier kann der Bürger etwas für die Gemeinschaft tun (der Staat hat sich zur CO² Reduzierung verpflichtet, es fehlt aber an schnell umsetzbaren Konzepten), und verdient noch daran.

Von 2001 bis 2011 hat sich der Strompreis verdoppelt, und das mit noch allen Atomkraftwerken, ohne dramatische Öl- und Gaspreiserhöhungen. Dass sich der Strompreis in den nächsten 10 Jahre nochmal nur verdoppelt, können wir nur hoffen. Aber das „24 Volt HAUS“ rechnet sich schon bei 3% pro Jahr Strompreiserhöhung. Also tun wir das, was heute schon möglich ist, weil sich das eingesetzte Kapital besser verzinst, als derzeit auf der Bank. Nach eigener Aussage müssen ca. 30% der Hausbesitzer ihre Häuser in Deutschland renovieren bzw. sanieren. Auch „Weg vom Öl“ bei der Heizung ist ein guter Einstieg!

 

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Präsentation:

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Solarertrag per 1.7.2011

12. Juli 2011

normierte kWh pro kWpeak Ergebnisse seit 2008Hallo Freunde,
nach längerer Pause bin ich wieder da.
Inzwischen habe ich meine Heizung von Öl- auf 14 kW Luft-Wasser- Wärmepumpe umgebaut. Das läuft seit Oktober 2010 mit Nachbesserungen seit Mai 2011. Demnächst erscheit hier eine Tabellenkalkulation über die Wirtschaftlichkeit, ÖL durch WP zu ersetzen.
Außerdem stelle ich meine ganze Hauselektronik um von CONRAD- C-Control auf die Mikroprozessoren der AVR Reihe um, hauptsächlich auf ATMEGA 32, ein Mikroprozessor der mit 32k Flash, 1024 EEprom, 2* 8 Bit Timer/Counter, 1* 16 Bit, 8* 10 Bit ADC, I²C, SPI, Rs232 alles kann, was man im Haus braucht, dazu kostet er nur 5,35 € (REICHELT # ATMEGA 32-16 DIP) und es gibt ihn noch im 40 pol DIL Gehäuse, also ohne SMD- LÖT-Einrichtung. Veröffentlichungen demnächst.
Internet kontakte: www.atmel.com/AVR , Forum: www.mcselec.com, Programmierumgebung BASCOM


Domotik

10. Oktober 2010

DOMOTIK ist die noch nicht allgemein verbreitete Bezeichnung für Gebäudeautomatisierung. Die intelligente Haussteuerung wird ja erst dadurch „intelligent“, dass sie zwischen den Zeilen liest (lat. inter legere), also aus mehreren Informationen Schlüsse zieht. Eine Standard Heizungsregelung ist noch nicht „intelligent“, weil sie mit einfacher „Geradeaus- Logik“ aus der Außen- und Raumtemperatur die Heizleistung steuert. Meine Arbeit zielt auf ein einfach realisierbares System, das das gesamte Haus erfasst und mit vielen Kombinationen einfacher Informationen Effizienz, Komfort und Sicherheit steigert. Zunächst ist vieles Spielerei, aber es gibt auf dem Markt nur unsinnig teuere und für den Laien viel zu komplizierte Bauteile. Allein die Busspezifikationen sind ohne Studium nicht zu verstehen. Für ein Einfamilienhaus ist mir das alles zu aufwändig und teuer, wobei ich ehrlicherweise meine erhebliche Arbeitszeit nicht rechne, weil Elektronik mein Hobby ist (und Beruf war). Aber es gibt ja soviel zu entwickeln, das fängt bei den Schaltern bereits an, die Eingabefelder, Displays und Leistungsstufen, welches Informationsmedium (Bus), oder auch einfache Signaldrahtverbindungen. Wichtig ist die Akzeptanz der Familienmitglieder bezüglich der Bedienungsphilosophie und der Eingabe- Hardware, es muss gut aussehen und sicher funktionieren. Ich bevorzuge dezentrale Konzepte, die aber durch Vernetzung zentral überwachbar sind, Informationen austauschen können, und dadurch erst intelligent werden. Ich werde meine Lösungen hier frei verfügbar  ins Netz stellen, und würde mich freuen, dies mit Gleichgesinnten zu teilen. Konstruktive Anregungen, oder sogar Mitarbeit wäre, nach Absprache, hoch willkommen.


Mechatronik- Tricks

30. Januar 2010

In der Mechatronik hat die Elektronik kein eigenes Gehäuse, sondern sitzt im Sensor- oder Aktorgehäuse.

Die damit verbundenen erhöhten Anforderungen an Temperatur- und mechanischer Belastung werden u.A. mit folgenden Maßnahmen gelöst:

Ausgewählte Beispiele für Schaltungen, Anordnungen und Dimensionierungen: Den Rest des Beitrags lesen »


Solarertrag 2009 gesamt

18. Januar 2010

Das Jahr 2009 war mit 98% Normertrag schlechter als 2008 mit 104%. April, August und November waren überdurchschnittlich, aber alle anderen Monate, vor allem Mai, Juni und Juli waren enttäuschend.

Trotzdem ist PV eine feine Sache und mit 4420 kWh haben wir wieder mehr erzeugt, als verbraucht.

2010 hat wegen Schneeauflage bis heute nichts gebracht. Die kam heute runter. Bei der derzeit nur 20 Grad hohen Mittagssonne kommt auf einer 11 Grad geneigten Anlage eh nicht viel an. Aber es geht ja aufwärts.


Scheitern des Umweltgipfels in Kopenhagen Dezember 2009

19. Dezember 2009

 Könnte es sein, dass die Politiker gar keinen guten Job machen konnten? Ist eine so vage Zielsetzung geeignet, wirklich konkrete Maßnahmen und erhebliche finanzielle Mittel zu vereinbaren?

Scio, ut nescio (lat. Ich weiss, dass ich nichts weiss) wäre doch eher angebracht. Zwei Grad Temperaturerhöhung gegenüber dem Beginn des Industriezeitalters als fixe Grenze? Als Naturwissenschaftler (er sollte Wissen über die Natur schaffen) sollte man ein paar ganz einfache Fragen stellen: Den Rest des Beitrags lesen »


Autarkes 24 Volt = Netz im Haus

8. Dezember 2009
Der Jahresstromverbrauch setzt sich aus den Leistungsverbrauchern wie Herd, Waschmaschine, Schleuder, Wasserkocher, Bügeleisen, Kühlschrank etc. und den Kleinleistungsverbrauchern wie Radio, Uhr, Telefon, Computer etc. zusammen. Ich habe hier eine willkürliche Grenze bei 100 Watt je Verbraucher gezogen. Die Idee ist, diese Kleinverbraucher, die sehr oft ein Netzteil mit schlechtem Wirkungsgrad (η< 50%) aufweisen, nicht aus 230 Volt~, sondern aus 24 Volt Gleichspannung aus einem Akku zu versorgen. Mit kleinen Schaltreglern (η>90%) von 24 V auf die jeweilige Versorgungsspannung (oft 12 V) wird der Stromverbrauch erheblich reduziert. Hier eine Aufstellung:

Die Kleinverbraucher an 230 Volt : Messung in 24 Stunden:

1. Garagentoröffner : 4,16 W x3 = 12,48 W > 299,52 Wh

2. Telefonanlage: 6,83 W                                     > 163,92 Wh

3. Heizung kpl. 97,9 W                                      > 2349,60 Wh

4. Uhrenradio 1,5 W x3 = 4,5 W                      > 108,00 Wh

5. Rollosteuerung (LOGO) 5,0 W                     > 120,00 Wh

6. Licht 15 W * 3 * 3,5 h                                      > 157,50 Wh

7. Licht 36 W * 2 * 1,0 h                                       > 72,00 Wh

8. Fax 7 W * 24 h                                                   > 168,00 Wh

9. Computer 80 W * 2 h                                     > 160,00 Wh

10. Akkuladegerät 10 * 4 * 4,5 Wh *2 /365    > 1,00 Wh

SUMME : 3,599 kWh/ Tag

Gesamtverbrauch: 10,0 kWh/ Tag aus Jahresabrechnung

Kleinleistung also: ~ 36% =~ 150 W dauernd (rund um die Uhr)

Es wäre, mit dem besseren Wirkungsgrad, also nur eine Durchschnittsleistung von ca. 100 Watt notwendig, die aus einem entsprechenden Bleiakku, den ein PV- Modul auflädt, bereitgestellt werden. Die Investition müßte sich über die Kostenersparnis der Stromrechnung finanzieren. Die Komfortvorteile einer absolut unterbrechungsfreien Stromversorgung liegen auf der Hand, die CO² Freiheit des Betriebs auch. Die Rechnung ergibt eine Kapazität von 16,8 kWh für eine Woche ohne Nachspeisung, das wäre ein 1000 Ah Akku bei nur 70% Entladung wegen langer Lebensdauer. Für die Wintermonate (Nov – Feb) müßte dann ein Ladenetzteil die eventuell mangelnde Sonne ergänzen. Bei durchschnittlich 25 Sonnenstunden sonst pro Woche (Durchschnittswert in Bayern) müßte das PV- Modul dann eine Leistung von ca. 700 Watt ( = ca. 6 qm) haben.  Rechnet sich das?
Also: Einsparung : 3,6 kWh pro Tag mal 0,20 € / kWh mal 365 Tage sind 262,80 € pro Jahr. Das ergibt in 10 Jahren 2628 €. Statt 2157 € 10 Jahre zu 2% anzulegen, könnte man dafür PV- Module und einen Akku kaufen und hätte nach 10 Jahren die gleiche Summe amortisiert. Also 2157 € stehen zu Verfügung.
Ich habe folgendes realisiert: Panzerakku aus einem Elektrofahrzeug 24 V, 200 Ah, 1995: 1500 DM, drei PV- Module 12 V, 48 W, ein PV – Modul 60V, 270 Watt. Diese 414 Watt kosten derzeit:?