FRIEDFERTIGE GEMEINSCHAFT

5. März 2022

Es scheint höchste Zeit zu sein, dass wir uns Gedanken über eine neue Gesellschaftsordnung machen. Die Religionen haben den ersten großen Schritt getan, den Menschen ein Ziel aufzuzeigen, Regeln aufzustellen und die notwendige Macht aufzubauen, dieses gewollte „gute“ Verhalten auch durchzusetzen. Heute sehen wir, dass die elitäre Überhöhung von wenigen Menschen über viele andere problematisch ist. Derzeit versagen die Religionen diese Werte glaubhaft darzustellen, weil der Islam martialisch gesehen wird, die christlichen Religionen, weil sie ihr eigenes Kirchenrecht über die Menschenrechte stellen. Die Demokratie war auch ein großer Schritt in die richtige Richtung, jedoch gibt es heute Ausformungen, die ohne Einhaltung der Menschenrechte in Diktaturen entarten. Ein wesentliches Problem scheint mir zu sein, ein Ziel zu definieren, dem sich alle Regeln unterordnen müssen. Ein Weiterleben im „Himmel“ war Jahrhunderte das Ziel, das man nur als „guter Gläubiger“ erreichen konnte, entschieden wurde das aber von Menschen. Das andere Ziel ist „auf der Welt zu sein, um Spaß zu haben“. Dass auch das schnell in eine große Leere führt, haben viele schon erfahren. Vielleicht waren die Ziele einfach zu hoch für die Menschen, vielleicht sollten wir mal anfangen eine „friedfertige Gemeinschaft“ als Lebensziel anzustreben, mit folgenden Leitplanken:

  1. In dieser „friedfertigen Gemeinschaft“   können alle in Frieden zusammenleben, die Starken und die Schwachen. Die Ordnung schützt davor, dass weder der Einzelne der Gemeinschaft schadet, noch umgekehrt.
  2. Der Mensch strebt nach Anerkennung, Liebe oder Macht, er bekommt diese aber nur, wenn er sich im Dienst für die „friedfertige Gemeinschaft“ auszeichnet. Ein System der Gleichmacherei war immer zum Scheitern verurteilt, wir müssen Spielraum für die Verschiedenheit lassen.
  3. Die Menschenrechte sind das höchste Gut dieser Verfassung. Die Ausbeutung Vieler durch Wenige wird verhindert.
  4. Die „friedfertige Gemeinschaft“ muss besser lernen sich selbst kleinräumig zu organisieren, nicht die Probleme auf andere zu delegieren und sich im Schatten eines Mächtigen ausruhen bis zum bösen Erwachen.
  5. Große Reiche können nur mit der „Lizenz zum Töten“ geführt werden. Die bisherigen Grenzen sind an vielen Stellen aufgezwungen. Nur der drohende Machtverlust der Herrschenden verhindert jegliche Änderung. Ein friedliches Zusammenleben verschiedener Volksstämme in ihren kulturellen und ethnischen Grenzen in Eigenverantwortung wird der Vielfalt der Menschheit gerechter.
  6. Die demokratische Gewaltenteilung in Legislative, Judikative und Exekutive ist nur hinreichend, wenn über allem die Menschenrechte stehen. Die Freiheit des Einzelnen endet am Zaun der Freiheit des Anderen.
  7. Die „friedfertige Gemeinschaft“ schließt auch Frieden mit der Natur. Wirtschaftlichkeit ohne Nachhaltigkeit geht nicht. Wir sollten die Welt nicht schlechter verlassen, als wir sie betreten haben. Wiedergutmachung begangener Sünden ist die Aufgabe jetzt.
  8. Die „friedfertige Gemeinschaft“ ist nicht auf Gewinnmaximierung aus. Der Gedanke der Genossenschaften wird besser unterstützt und gefördert.
  9. Die Zielvorstellung des permanenten Wachstums wird beendet. Die Entwicklung geht nun in Richtung bessere Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz, da ist genug zu tun.
  10. Wir haben nur dann eine Zukunft, wenn wir nicht das technisch Machbare realisieren, sondern unsere Probleme lösen.

Die „friedfertige Gemeinschaft“ sollte ein Symbol haben. Ein gleichseitiges Dreieck könnte die wesentliche Grundlage darstellen, nämlich die Harmonie von GEBEN, NEHMEN und HABEN, die jede dieser drei Seiten darstellen. Mathematisch schließt das gleichseitige Dreieck bei gleichem Umfang wie vergleichbare andere Dreiecke die größte Fläche ein. Hieraus kann man ableiten:

  1. Je größer eine Seite wird, umso kleiner werden die beiden anderen Seiten, bis sie zusammen nur so groß sind, wie die eine Seite, aber die umschlossene Fläche ist Null, es wird ein Spiess.
  2. In der „friedfertigen Gemeinschaft“ können große und kleine Dreiecke gut zusammenpassen. Im Gegensatz zum Kreis müssen keine Lücken entstehen.
  3. Das Dreieck des Ausbeuters hat die lange „NEHMEN“- Seite, die lange „HABEN“ – Seite und die ganz kurze „GEBEN“ – Seite, aber die Fläche ist sehr klein, was einen geringen Nutzen für die „friedfertige Gemeinschaft“ anzeigt, und sie ist zum SPIESS entartet.
  4. Das Dreieck des Ausgebeuteten ist auch sehr schmal, obwohl es die längste „GEBEN – Seite hat, aber das ist nicht nachhaltig, weil es ohne Einnahmen bald aufgezehrt wird, und das Dreieck letztlich auch ein SPIESS ist.
  5. Das Dreieck des gesunden Betriebs hat drei etwa gleich lange Seiten, das ermöglicht außer viel Leistung auch hohe Einnahmen und eine stattliche Habenseite, die ihn krisensicher macht, eine harmonisches Dreieck.

Zu viel sollte man in dieses Symbol auch nicht hineindenken, aber es soll ein Symbol sein, das auch einfache Menschen verstehen. Statt der 54 Artikel der Charta der Menschenrechte führt es dazu, dass gute Arbeit auch gut belohnt werden muss und auch Besitz ermöglicht. Es muss immer die Frage nach den anderen beiden Seiten erlaubt sein.

Noch eine Anmerkung zu der Menschenrechts Charta: Die ist zu umfangreich und m.E. nicht eingängig, darum wird sie so wenig gelebt. In der „friedfertigen Gemeinschaft“ sollten die Menschenrechte und Menschenpflichten die Grundlage aller anderen Gesetze bilden. Dann müssen es auch nicht mehr so viele sein. Das Ziel sollten „selbstorganisierende Gesetze“ sein (siehe VISA Regeln), daher auch das Symbol des gleichseitigen Dreiecks mit der Forderung nach Harmonie von GEBEN, NEHMEN und HABEN.

Revolution? NEIN

Die jetzige Gesellschaft in eine „friedfertige Gemeinschaft“ umzubauen bedarf keiner Revolution. Wir können Schritt für Schritt dafür sorgen, dass Großkonzerne wieder angemessen Steuern zahlen, Pflegeberufe einen gerechteren Lohn erhalten, große Dreiecke genauso wertvoll sind wie viele kleine, Hauptsache harmonisch. Das Symbol des gleichseitigen Dreiecks zeigt einfach den Weg zur nachhaltigen, friedlichen und wohlhabenden „friedfertigen Gemeinschaft“.

Übrigens, friedfertig bedeutet: immer bereit, sich ohne Streit zu einigen (Wikipedia)

Klaus H. Schirmer, 7.3.22, Bergheim


Neue Konzeptüberlegungen Fussbodenheizung

28. November 2017

Intelligenter HEIZEN Dipl. Ing. Klaus H. Schirmer 11.10.2017

Üblicherweise wird für die Fußbodenheizung eine Vorlauftemperatur aus der Außentemperatur berechnet. Das ergibt dann einen Bereich von ca. 25° C bis ca. 40° C. Diese Temperaturen werden aus dem Pufferspeicher abgeleitet, der auch die höhere Warmwassertemperatur von 45° C bis 55° C liefern muss. Deshalb wird die Vorlauftemperatur mit der Rücklauftemperatur auf den Sollwert gemischt. Der Unterschied von Vorlauftemperatur zur Soll – Raumtemperatur bestimmt die Regeldynamik. Trotz vorgeschriebenem hydraulischen Abgleichs der Heizung ist ein Ventil pro Raum im Heizungsverteiler notwendig, um in jedem Raum eine individuelle, zeitabhängige Temperatur einzustellen. Besonders die derzeit verfügbaren „smarten Steuerung von Heizventilen über das Handy“ ermöglichen das. Die Überlegung ist nun, den Mischer wegzulassen, (und damit Querschnittverengungen durch den Mischer selbst und die notwendigen Rückflusssperren), und damit eine höhere Vorlauftemperatur bis ca. 50° C zuzulassen, und die Umwälzpumpe der Fußbodenheizung nun so anzusteuern, dass nur entsprechend der Anzahl der geöffneten Ventile gepumpt wird. Das Ergebnis ist nun eine geringere Energieentnahme aus dem Pufferspeicher wegen der reduzierten Pumpenleistung und eine höhere Regeldynamik durch die höhere Vorlauftemperatur, die natürlich nicht höher sein darf als die erlaubte Systemtemperatur für die Fußbodenheizung, aber das hat die Regelung der gesamten Anlage ja im Griff. Unnötig sind dann natürlich Pumpen mit eigener Intelligenz. Wünschenswert wären endlich 24 Volt Pumpen, die man einfach über Pulsbreitenmodulation aus dem Regler ansteuern könnte, damit die komplizierten Impulspaket oder Phasenanschnittsteuerungen mit ihren EMV Problemen bei den 230 Volt Wechselspannungsversionen entfallen.


Basiswissen zur HGÜ- Monstertrasse durch Bayern

14. April 2014

Basis Wissen zur HGÜ- Monstertrasse durch Bayern
zusammengestellt von Dipl. Ing. Klaus H. Schirmer 14.4.2014

1. HGÜ

bedeutet Hochspannungs- Gleichstrom- Übertragung im Gegensatz zur derzeit verbreiteten Wechselspannungs- Übertragung. Bei der Wechselspannung ändert sich der Spannungsverlauf sinusförmig mit 50 Hz, bei Gleichspannung liegt immer derselbe Spannungswert vor.

2. Hochspannung

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DIE ÖL- LÜGE

20. Januar 2014

Seit meiner Schulzeit habe auch ich geglaubt, Erdöl ist ein Produkt aus pflanzlichen und tierischen Stoffen älter als 10 000 Jahren >“fossil“. Nun gibt es mehrere Veröffentlichungen, die Erdöl als nicht biologischen Ursprungs sondern als ständig neu produziertes Produkt aus den Tiefen der Plattentektonik erklären. Damit ist Erdöl quasi unerschöpflich, solange der Abbau nicht schneller als die Produktion erfolgt, und es schnell genug in höhere Erdschichten aufsteigt.

Warum glaube ich das jetzt?

Die Lagerstätten im Golf von Mexiko, wo sich die größte Ölkatastrophe durch die Ölplattform „deep horizon“ ereignet hat, liegen 6000 Meter unter der Erdoberfläche. Wie sind biologische Wesen so tief unter die Erde gekommen, und in dieser Menge?

Wenn ein Barrel Öl angeblich Herstellkosten von ca. 10 US$ und einen Verkaufspreis von ca. 100 US$ (Stand 2013) hat, unter den 10 reichsten Firmen der Welt sieben Öl und Gas Lieferanten sind, dann ist für deren Marketing die Lüge vom endlichen ÖL nicht nachteilig.

Was heißt das für mich?

Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass einige Großkonzerne für die Welt viel schädlicher sind als mehr CO². Meine Entscheidung, 2010 meine Ölheizung durch eine Luft- Wasser Wärmepumpe zu ersetzen, bereue ich trotz der ausgebliebenen Ölpreissteigerung nicht, weil sie den Einfluss dieser Konzerne reduziert und natürlich die Luft in meiner Umgebung sauberer hält. Natürlich wird auch Strom aus Öl gewonnen, aber eben nicht nur. Deshalb glaube ich, dass der Strompreis nicht so manipulierbar ist, wie der Ölpreis.

Stand 20.1.2014


Die ÖL-LÜGE

20. Januar 2014

Seit meiner Schulzeit habe auch ich geglaubt, Erdöl ist ein Produkt aus pflanzlichen und tierischen Stoffen älter als 10 000 Jahren >“fossil“. Nun gibt es mehrere Veröffentlichungen, die Erdöl als nicht biologischen Ursprungs sondern als ständig neu produziertes Produkt aus den Tiefen der Plattentektonik erklären. Damit ist Erdöl quasi unerschöpflich, solange der Abbau nicht schneller als die Produktion erfolgt, und es schnell genug in höhere Erdschichten aufsteigt.
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Dynamikvergleich PT1000 Standard zu NEUEM KSRM-SENSOR

10. Oktober 2013

Auf einem Peltier Element sind auf einer Kupferplatte ein PT1000 und drei KSRM-Sensoren montiert. Nun erhitzt sich das Peltier Element. Der rote NEUE ist direkt gelötet, die grünen und orangen Sensoren sind isoliert montiert wie in der normalen Anwendung. Der PT1000 zeigt erst ca. 21° während die Platte weit über 40° hat. Nun wird durch Invertierung der Spannung die Platte gekühlt bis auf ca. 6°. Der PT1000 bekommt das erst 15 Sekunden später überhaupt mit, er zeigt nur ca. 9° Temperaturänderung, während die Platte sich um ca. 35° ändert. Das Bild zeigt, dass ein PT1000 für Regelungsaufgaben ungeeignet ist!

Dynamischer Vergleich Standard PT1000 (blau) zu unseren neuen Temperatursensoren _KSRM. Dabei ist der rote Sensor metallisch mit der Messplatte verbunden, der orange und grüne isoliert, wie im Normalfall eingesetzt. Dies zeigt, dass der PT1000 für Regelungsaufgaben eigentlich ungeeignet ist (Glied zweiter Ordnung). Alle Sensoren werden auf eine Kupfer (= Mess-) Platte gepresst. Ein Peltier- Element erzeugt die Temperaturprofile. Hier max. ca. 3°/s Steilheit. Messung im September 2013.


Optimierung eines Temperatursensors

25. August 2012

Wie groß ist der ideale Temperatursensor?

Um einen idealen Temperatursensor zu bekommen, sollte man zu Beginn alles neu in Frage stellen. Dabei ergeben sich aus heutiger Sicht und unter Berücksichtigung der notwendigen Formeln folgende Ergebnisse: Den Rest des Beitrags lesen »


MESSWERTE gängiger Temperatursensoren

15. August 2012

VERGLEICH gängiger Temperatursensoren bei optimaler Linearisierung mit einem Vorwiderstand:

In der folgenden Tabelle werden die drei bekanntesten Temperatursensoren durch Messung von Widerstand, Messwert 10 Bit ADC und dem daraus berechneten Fehler gegenübergestellt.

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multivalente heizung

30. Juni 2012

„greenheat24“ ist eine private, nicht kommerzielle Dokumentation meiner Aktivitäten mit dem Ziel: „effizient weg vom Öl“.

Das ist nicht einfach, weil sich Öl nicht durch eine andere Energieform alleine ersetzen läßt, daher „multivalente heizungen“.‘
Für die Einbindung regenerativer Energiequellen genügt es nicht mehr „von der Hand in den Mund“ zu steuern.

AGENDA:

  1. Der ideale Temperatursensor
  2. Berechnung der notwendigen Heizenergie
  3. Pumpen und Mischer 230V~ oder 24 V=?
  4. Die Brauchwasser- Solar Anlage
  5. Der Kamin Wärmetauscher
  6. Die Luft / Wasser Wärmepumpe
  7. Der Warmwasser Speicher
  8. Strategie der Steuerung / Regelung
  9. Simulation der Wärmeversorgung
  10. Realisierung in Hardware und Software
  11. Ein effizientes Verdrahtungskonzept
  12. Anschluss an das Internet
  13. Praktische Ergebnisse

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neue Generation Temperatursensoren

30. Juni 2012

Worauf kommt es an bei einem Temperaturfühler?

Na, er soll die Temperatur eines Körpers oder Mediums möglichst schnell und genau messen, d.h. er muss sich an diese Temperatur anpassen, und dies elektrisch isoliert, also ohne metallische Verbindung. Den Rest des Beitrags lesen »