Motivation… drunter das Aktuelle

18. November 2009

Diese Seiten, Artikel, Bilder und Dokumente sollen der Kommunikation mit Menschen dienen. Ich habe mir schon viel Wertvolles aus dem Internet geholt, und möchte hier etwas von mir zurückgeben. Als Ingenieur und Naturliebhaber, aber als auch kritischer Geist gegenüber einigen gesellschaftlichen Strömen berichte ich hier über das, was mir wichtig ist, und für einige Leser hilfreich sein könnte.

Besuchen Sie auch meine weiteren Blogs: http://24volthausnetz.wordpress.com und http://greenheat24.wordpress.com

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Wahljahr 2017

30. Mai 2017

Präampel_Wahljahr_2017

 

Der Staat soll den Einzelnen vor der Gesellschaft und die Gesellschaft vor dem Einzelnen schützen. Letzteres ist in den letzten fünfzig Jahren immer weniger geschehen. Die Regierungsparteien haben sich immer mehr ihrer eigenen Macht als dem Volk verpflichtet gesehen.

Unsere Demokratie wäre eigentlich die Staatsform, wo der „kleine Mann“ nach Artikel 20 des Grundgesetzes die meiste Macht hätte, aber der mittlerweile zügellose „Raubtierkapitalismus“ hat die schwachen, weil hoch verschuldeten Regierungen im Würgegriff, und setzt seine Macht durch. Leider gerade unter der SPD Regierung Schröder sind viele Barrieren geschleift worden, die eine soziale Marktwirtschaft ermöglicht haben. Den Rest des Beitrags lesen »


Mathematik verstehen? Mir hat sich die Mathematik erst erschlossen, als ich auf der Uni das Programmieren gelernt habe. Da wurde mir klar, dass Mathematik eine Sprache ist, eine Sprache, die es erlaubt, Sachverhalte zu beschreiben, die sich mit Zahlen erschließen lassen. Wie eine Sprache kann man Mathematik nicht „verstehen“ sondern muss viel auswendig lernen. Man kann nicht verstehen, warum ein mal eins gleich eins ist, und eins und eins gleich zwei, das ist nämlich nur im Dezimalsystem so. Der Computer rechnet eins plus eins ist gleich eins null. Also ist das eine Vereinbarung, auf der alle anderen Regeln logisch aufgebaut sind. Logisch heißt auch nicht, das habe ich verstanden, sondern dies ist die einzige richtige Möglichkeit. Die Zahlen sind die Worte der Sprache, und die Rechenregeln sind die Grammatik, alles muss man auswendig lernen. Wer die Grundlagen gelernt hat, kann darauf aufbauend die Regeln nutzen, um ein unbekanntes Problem auf ein bekanntes Problem zurückführen, und so lösen. Der eigentliche Charme der Mathematik ist aber nicht die Beschreibung eines Zustandes, sondern die Möglichkeit in den Formeln Werte zu variieren, und so Aussagen zu machen, die über den derzeitigen Zustand hinaus gehen, quasi in die Zukunft zu schauen. Was uns in der Schule so viele Schwierigkeiten macht, ist, dass Mathematik als Selbstzweck verkauft wird, und nicht als Hilfsmittel, das würde dem Selbstverständnis mancher Lehrer schaden. Die Übungsaufgaben sind nämlich meist Beispiele aus der Physik, der Finanzwelt oder anderen Bereichen. Zuerst muss man die dortigen Regeln und Zusammenhänge verstehen, bevor man sie mit der Mathematik beschreiben kann, eine doppelte Schwierigkeit. Wer das mathematische Rüstzeug nicht beherrscht, kann den Sachverhalt nicht beschreiben und deshalb auch nicht einer Lösung zuführen. Also großes und kleines Einmaleins, Dreisatz, Lösung zweier Unbekannten mit zwei Gleichungen, quadratische Gleichung sollte man „im Schlaf“ beherrschen, das hilft auch im Alltag. Was man auswendig gelernt hat, ist sofort parat, und fehlerfreier als Hergeleitetes. Dann kann Mathematik auch richtig Spaß machen.

11. September 2016

1 kWp PV-Insel_Anlage fertig

26. Dezember 2014

Neue PV- Inselanlage in Betrieb, 23.6.2014

Im Rahmen meines 24 Volt Haus Projekts ist folgende Konfiguration einsatzbereit:

  1. PV Module: 4 Stück ALEA S18_240 Watt: Umpp: 30,1V; Impp: 7,97 A @ 1000W/m²

  2. AKKU: 4 Stück SOLAR SMF 280 Ah, Liqiud Blei, wartungsfrei, Fabrikat WINNER

  3. Solarladeregler: STECA PR 3030, SOC Regelung, Imax 30 A von Solar Electronics

  4. Wechselrichter 24 V auf 230 V Sinus: WAECO MSI 424, 350 W

Die vier PV Module sind mit je einer MBR 1060 Schottky Diode auf einen Strang zusammengeschaltet. Die vier Akkus sind jeweils zwei in Serie hart parallel geschaltet, da sie neu und auf ein hundertstel Volt genau gleichen Ladezustand hatten. Der Wechselrichter pfeift zwar laut, aber alles hat auf Anhieb mit einer 250 Watt Pumpenlast funktioniert.

Die Kosten:

  1. mit Montagematerial 1216,78 €

  2. incl. Fracht 1024,50 €

  3. CONRAD 149,00 €

  4. REICHELT 121,20 €

  5. SUMME: 2511,48 €

    Amortisation:

    Jahresertrag ca. 950 kWh bei 0,29 € Stromkosten sind 275,50 € jährlicher Ertrag.

Daraus ergibt sich eine Amortisationszeit von 9,11 Jahren, danach noch in ca. 11 Jahren

ein Gewinn von 3030 € bei konstanten Stromkosten. In zwanzig Jahren verzinst sich das eingesetzte Kapital also pro Jahr mit 6,0 % (3030/20/2511)

Nachtrag:

Der eingesetzte Wechselrichter schöpft noch lange nicht die Kapazität der Anlage aus.

Eine weitere Optimierung erfolgt nach einigen Umbauten im Haus.

Die ursprüngliche Zielsetzung, alle Verbraucher auf 24 V DC umzustellen, bleibt weiterhin, nur bietet der Markt dafür noch keine adäquaten Lösungen. Da die Wechselrichter auf

230 V~ aber billig sind und einen passablen Wirkungsgrad haben, werden sie übergangsweise eingesetzt.

Klaus Schirmer, Bergheim 23.6.2014


Basiswissen zur HGÜ- Monstertrasse durch Bayern

14. April 2014

Basis Wissen zur HGÜ- Monstertrasse durch Bayern
zusammengestellt von Dipl. Ing. Klaus H. Schirmer 14.4.2014

1. HGÜ
bedeutet Hochspannungs- Gleichstrom- Übertragung im Gegensatz zur derzeit verbreiteten Wechselspannungs- Übertragung. Bei der Wechselspannung ändert sich der Spannungsverlauf sinusförmig mit 50 Hz, bei Gleichspannung liegt immer derselbe Spannungswert vor.
2. Hochspannung
wird eingesetzt, weil der metallische Leiter dem Stromfluss I (gemessen in Ampere) einen Widerstand entgegensetzt. Die Verlustleistung Nv errechnet sich aus dem Quadrat des Stromwertes I und dem Widerstand R (gemessen in Ohm) des Leiters : Nv = I² * R.
Die zu übertragende Leistung N, z. B. 1 Gigawatt (= 1 000 000 000 Watt) wird aus dem Produkt von Strom I und Spannung U (gemessen in Volt) berechnet: N = I * U.
Dies könnte nun 10 000 Ampere mal 100 000 Volt sein, oder 1000 Ampere mal 1 000 000 Volt. Im einen Fall ist die Verlustleistung : Nv = 10 000 A * 10 000 A* 1 Ohm = 100 000 000 Watt von 1 000 000 000 Watt Nutzleistung, also 10%.
Im anderen Fall sind es : Nv = 1000 A * 1000 A * 1 Ohm = 1 000 000 Watt von 1 000 000 000 Watt Nutzleistung, also 0,1%. Dies ist der Grund für die möglichst hohe Spannung. Diese Verlustleistung führt nämlich zur Erhitzung des Kabels, ggf. bis zum Schmelzen.
3. Freileitung
bedeutet frei durch die Luft gespannte Kabel, isoliert aufgehängt an stählernen Masten. Bei Wechselspannung erfolgt zwischen den Leitern eine gegenseitige Beeinflussung, die auch zu Verlusten führt. Je weiter auseinander die Kabel sind, um so geringer sind diese Verluste. Daher die großen Masten mit den breiten Querträgern.
4. Gleichspannung
hat diese (Wechselstrom-) Verluste nicht. Deshalb kann man Gleichspannung auch in Kabeln auch über weite Strecken leiten (größer 1000 km) was mit Wechselspannung nicht geht. Deshalb sind die langen Unterseekabel alle in HGÜ Technik ausgeführt.
5. HGÜ mit Freileitung
ist in Europa weder üblich noch erprobt. Die hohen statischen Spannungen führen zur elektrischen Aufladung von Luft- und Staubmolekülen, deren Auswirkungen auf Organismen und Mensch nicht erforscht sind. Ferner bilden sich dauerhaft magnetische Felder, wie das Erdmagnetfeld, aus. Wie dies auf Mensch und Tier wirkt ist nicht bekannt. Es ist derzeit unverantwortlich, ein Land zum Versuchskaninchen für Großkonzerne zu machen.
6. Netzstruktur
definiert die Verbindungsmöglichkeiten von Stromquellen und Verbrauchern. Die HGÜ ist immer nur eine Punkt zu Punkt Verbindung wie der Hochgeschwindigkeitszug TGV von Paris nach Lyon, keine Möglichkeit zwischen drin zu oder auszusteigen. Wir brauchen aber ein feinmaschiges, dezentrales Netz für die regenerative Energieversorgung. Die HGÜ bringt nur den Konzernen Gewinn, den Bürgern nur Probleme.


Was ist Gravitation

2. Februar 2014

Update am 13.11.2017

Das mit der Gravitation geht mir nicht aus dem Kopf. Erst kürzlich habe ich wieder eine Sendung gesehen, wieviel tausend Wissenschaftler im Cern die winzigsten Teilchen erforschen und u. A. nach dem Ursprung der Gravitation suchen.

Im Atom ist mindestens ein Proton positiv geladen und ein Elektron negativ. Die sog. Coulombkraft zieht die beiden mit 2,3 * 10 hoch -8 Newton an. Die gemessene? Gravitationskraft zwischen den Beiden ist 1,0 * 10 hoch -47 Newton. Selbst das massereichere Neutron wird vom Proton nur mit 1,9 * 10 hoch -44 angezogen. Also ist die Gravitationskraft 10 hoch – 36 kleiner als die elektrostatische Anziehung. Wieso suchen Forscher dann in einem Atom nach einer Kraft die bis ins Weltall reicht? Die meiste Energie in unserer Galaxis steckt im zentralen schwarzen Loch. Nur hier gibt es genug Energie nach dem Energieerhaltungssatz, die in einer gesamtem Galaxis Kraft ausüben kann. Deshalb glaube ich an meine Idee, dass die schwarzen Löcher die beiden starken elektromagnetischen Felder aussenden, die sich, weil vektoriell entgegengerichtet überall kompensieren, aber nicht wo die Felder durch Massen gestört sind. Diese Felder sind für mich das von Einstein postulierte Raum-Zeit Feld, das ggf.  gekrümmt wird. Dieses Zerren an den Feldlinien überträgt sich über das Feld im Raum und ergibt die Gravitation. Die Gravitation ist also keine Eigenschaft der Materie, sondern Eigenschaft des gestörten Feldes einer Galaxy, wie bereits gesagt.

Wenn man davon ausgeht, dass nun jede Galaxis ihr eigenes Gravitationsfeld besitzt, dann ist natürlich das Licht, das  diese verschiedenen Felder durchdringt Brechungen ausgesetzt, die z.B. auch die Rotverschiebung erklären könnten. Wenn das der Fall wäre, fällt die ganze Theorie des sich ständig ausdehnenden Weltall in sich zusammen. Entschuldigung, aber daran kann ich einfach nicht glauben. Soll mir das jemand Punkt für Punkt widerlegen. Auch die neuesten Messungen mit den Gravitationswellendetektoren mit Laserlicht sehe ich dann ganz anders.

 

 

 

 

Gedanken zu „HANS PETER DÜRR. GEIST: KOSMOS UND PHYSIK“ ISBN978-3-86191-003-9

von Klaus Schirmer, 21.1.2014

Zunächst einmal meine Verehrung für einen brillanten Kopf, der sein Wissen auf unkomplizierte Weise ohne viel Fremdworte flüssig zu Papier bringt.

Seinen Konflikt zwischen Religionen und der Naturwissenschaft sehe ich nicht als gottgegeben, denn Beides sind Ausgeburten menschlichen Geistes nur mit unterschiedlicher Ausgangsbasis:

Der religiöse Mensch fühlt das Transzendente in der Welt und möchte es glaubhaft verständlich machen, der Naturwissenschaftler versucht mit Idee, Versuch und Beschreibung Stück für Stück seine Sicht der Welt zu erweitern. Ich sehe da keinen unlösbaren Konflikt.

Das Problem der Physiker ist natürlich die Unzufriedenheit mit dem bisher erreichten. Heute noch nicht zu wissen, wie die elementare Kraft in unserem Alltag, die Schwere, die Gravitation, entsteht, ist schon hart. Aber es gibt noch mehr solche Probleme, die Strahlungsenergie ist zwar von Max Planck schon vor ca. 100 Jahren formelmäßig beschrieben worden, aber in unserem technischen Alltag noch nicht richtig angekommen (Thema Strahlungsheizung). Die etwa gleich alte Quantentheorie findet auch jetzt erst in unsere Alltagswelt bis zu der wirklich dummen Ausdrucksweise „das war ein Quantensprung“, obwohl das die kleinstmögliche Einheit in der Physik ist.

Ein weiteres Unbehagen ist die Dualität von Masse und Energie, zum Beispiel beim Licht. Eigentlich ist Licht eine masselose elektromagnetische Welle, aber bei der Lichtbrechung und anderen Eigenschaften hilft auch die Vorstellung von Materie Wellen.

Noch schlimmer ist die Unsicherheit mit dem Weltraum, den schwarzen Löchern, wie groß ist er, wie schnell breitet er sich aus, wo ist die dunkle Materie, etc.?

Mir scheint an einigen Stellen der Anspruch an das Glauben in der heutigen Physik mehr strapaziert zu werden, als in den Religionen.

MEINE THEORIE:

Nachdem keiner weiß, was die Welt zusammenhält, darf ich mir auch als Nicht- Physiker Gedanken darüber machen. Wir Elektrotechniker haben mit elektromagnetischen Feldern schon einige mathematische Probleme, aber die übergeordnete Schau bereitet mir  weniger Probleme. Ich hatte schon als Student die Idee, dass der Raum von zwei elektromagnetischen Felder durchströmt wird, deren Ortsvektoren sich an allen Stellen Kraft frei gegenseitig aufheben. Deshalb kann man sie nicht messen. Nicht an allen Stellen, Störungen dieser Balance heißen Materie. Diese beult sozusagen die Felder aus, hier löschen sich die Kräfte nicht gegenseitig aus, sondern erzeugen Energie = Materie. Dieses Zerren an den Feldlinien überträgt sich über das Feld im Raum und ergibt die Gravitation. Die Quelle dieser Felder sind die schwarzen Löcher im Zentrum der Galaxien, gespeist aus der eingesaugten Materie. So hätte jede Galaxie ihr eigenes Gravitationsfeld.

Die Gravitation ist also keine Eigenschaft der Materie, sondern Eigenschaft des gestörten Feldes.

Ich bin nicht in der Lage, das formelmäßig herzuleiten oder zu beweisen, und angesichts Tausender viel klügerer Köpfe, die sich mit diesem Thema jahrzehntelang beschäftigen, sollte ich so was nicht veröffentlichen, aber ich tue es.

MEINE VISION:

Wenn es gelingt, die beiden Felder an einem Ort zu trennen, würde man an diesen Stellen fast unerschöpflich viel Energie „erzeugen“ können.

Viel Spaß beim „Drüber-nachdenken“.


Die ÖL-LÜGE

20. Januar 2014

Seit meiner Schulzeit habe auch ich geglaubt, Erdöl ist ein Produkt aus pflanzlichen und tierischen Stoffen älter als 10 000 Jahren >“fossil“. Nun gibt es mehrere Veröffentlichungen, die Erdöl als nicht biologischen Ursprungs sondern als ständig neu produziertes Produkt aus den Tiefen der Plattentektonik erklären. Damit ist Erdöl quasi unerschöpflich, solange der Abbau nicht schneller als die Produktion erfolgt, und es schnell genug in höhere Erdschichten aufsteigt.

Warum glaube ich das jetzt?

Die Lagerstätten im Golf von Mexiko, wo sich die größte Ölkatastrophe durch die Ölplattform „deep horizon“ ereignet hat, liegen 6000 Meter unter der Erdoberfläche. Wie sind biologische Wesen so tief unter die Erde gekommen, und in dieser Menge?

Wenn ein Barrel Öl angeblich Herstellkosten von ca. 10 US$ und einen Verkaufspreis von ca. 100 US$ (Stand 2013) hat, unter den 10 reichsten Firmen der Welt sieben Öl und Gas Lieferanten sind, dann ist für deren Marketing die Lüge vom endlichen ÖL nicht nachteilig.

Was heißt das für mich?

Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass einige Großkonzerne für die Welt viel schädlicher sind als mehr CO². Meine Entscheidung, 2010 meine Ölheizung durch eine Luft- Wasser Wärmepumpe zu ersetzen, bereue ich trotz der ausgebliebenen Ölpreissteigerung nicht, weil sie den Einfluss dieser Konzerne reduziert und natürlich die Luft in meiner Umgebung sauberer hält. Natürlich wird auch Strom aus Öl gewonnen, aber eben nicht nur. Deshalb glaube ich, dass der Strompreis nicht so manipulierbar ist, wie der Ölpreis.

Stand 20.1.2014


Das 24 Volt Haus

30. März 2012

STROMPREIS HALBIEREN mit dem „24 Volt HAUS“.

Atomstrom abschalten und Windenergie ausbauen ändert unsere Energieversorgung dramatisch.

Nur mit zusätzlicher Speicherkapazität sind die kommenden Energieprobleme zu meistern.

Das ist eigentlich einfach, erklärt Dipl. Ing. Klaus H. Schirmer, der Initiator dieses Projekts.

Jeder Hausbesitzer kann mit nur vier Quadratmetern Photovoltaik, einer 500 Watt Kleinstwindkraftanlage (wie ein größeres Windspiel) und einem 15 Kilowattstunden Akku fast die Hälfte seines Stromverbrauchs ohne Wechselrichter selbst erzeugen, inklusive der Nachladung mit billigerem Nachtstrom, wenn die regenerativen Energien ausbleiben. Natürlich gibt es auch Lösungen für Mehrfamilienhäuser. Allein die 13 Millionen Einfamilienhäuser in Deutschland könnten so knapp 200 Gigawattstunden elektrische Energie speichern. Dafür müssten alle neun noch im Betrieb befindlichen Atomkraftwerke ca. 40 Stunden arbeiten, bis die gleiche Energie im Haus wäre.

Dann hat man für alle Kleinverbraucher wie Licht (mit LED), TV, Radio, DVD, Computer, Drucker, WLAN- Zentrale, Uhren, Telefon, Rollo Steuerungen, Garagentorsteuerungen, Alarmanlagen, aber auch Umwälzpumpen, Heizventile, Mischer und nicht zuletzt Ladegeräte eine „Gangreserve“ von mindestens drei Tagen, auch im tiefsten Winter.

Dieses Haus hat nur noch in der Küche, zum Waschen und Bügeln und in der Heizung 230 Volt~ Anschlüsse. Alle anderen Räume werden mit 24 Volt Gleichspannung (DC) versorgt. So sind diese Räume frei von Elektrosmog und gefährlicher Hochspannung, kindersicher, störungsfrei und sicher gegen Stromausfall, und durch den Wegfall aller Stecker- Netzteile höchst effizient.

Natürlich wird es dafür eine neue Generation Geräte geben, die aber billiger, leichter, kleiner und effizienter werden. Bei der rasanten technischen Entwicklung kann der Austausch zügig erfolgen.

Dadurch wird sich diese Idee durchsetzen, mit einer weltweiten Normierung auf 24 Volt DC.

Eine Einsparung von beinahe der Hälfte des bisherigen Stromverbrauchs aus dem Netz ist ein gewaltiges Potential. Es bedeutet weniger neue Kraftwerke, weniger neue Riesenwindräder, weniger neue Stromtrassen, und auf Dauer nicht so stark steigende Strompreise. Hier kann der Bürger etwas für die Gemeinschaft tun (der Staat hat sich zur CO² Reduzierung verpflichtet, es fehlt aber an schnell umsetzbaren Konzepten), und verdient noch daran.

Von 2001 bis 2011 hat sich der Strompreis verdoppelt, und das mit noch allen Atomkraftwerken, ohne dramatische Öl- und Gaspreiserhöhungen. Dass sich der Strompreis in den nächsten 10 Jahre nochmal nur verdoppelt, können wir nur hoffen. Aber das „24 Volt HAUS“ rechnet sich schon bei 3% pro Jahr Strompreiserhöhung. Also tun wir das, was heute schon möglich ist, weil sich das eingesetzte Kapital besser verzinst, als derzeit auf der Bank. Nach eigener Aussage müssen ca. 30% der Hausbesitzer ihre Häuser in Deutschland renovieren bzw. sanieren. Auch „Weg vom Öl“ bei der Heizung ist ein guter Einstieg!

 

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Präsentation: